Carine Naramudi ® Spirit1. SelbstsabotageDie Ursache dafür, dass jemand nicht aufhören kann sich selbst Schaden zuzufügen liegt im Energiesystem seines Körpers. In diesem Fall tritt eine innere Fehlschaltung in Kraft, die alles Positive blockiert und alle Versuche einer Veränderung in eine falsche Richtung lenkt. Diese Befehle werden im Bereich EFT (emotional freedom techniques nach Gary Craig) als PU (Polaritätsumkehrungen) bezeichnet. Trotz aufrechtem Bemühen und größter Anstrengung ist es dem Betroffenen nicht möglich, aus seinem negativen Kreislauf auszusteigen. Da PU's unbewusst ablaufen und sich verbal nicht artikulieren lassen, sind sie äußerst schwierig aufzuspüren. ![]() Verbalisierungen gedanklicher Fehlprogrammierungen rufen jedoch in kinesiologischen Muskeltests Körperreaktionen hervor, wenn sie wahrhaft vorhanden sind. Eine besondere Beachtung gehört zu Sätzen, die mit "ich will nicht, ich kann nicht, ich darf nicht, ich verdiene es nicht" usw. anfangen. Wenn die Sätze wahr sind, verändert die Resonanz, die sie im Energiesystem des Menschen hervorrufen, die Ausstrahlung negativ. Werden sie mit einem positiven Gedanken und Gefühl verknüpft, hebt sich die negative Wirkung auf, weil die Falschannahme somit bewusst akzeptiert wird. Bewusstheit ermöglicht das Ende der konditionierten Reaktion auf äußere Einflüsse, weil sie angemessen mit einer aktuelle Situation umgeht. Ohne Bewusstsein läuft das unbewusste Programm weiter im Hintergrund ab ohne jemals aufzuhören. Denn wie könnte etwas gestoppt werden, von dessen Existenz wir nichts wissen? Deine wahren Gedanken erschafften deine Realität, weil genau das geschieht, wofür du empfangsbereit bist. Das, woran du nicht glauben kannst, hat keine Chance dir zu widerfahren. Beschäftigst du dich z.B. mit Krankheiten, erwartest du einen Mangelzustand. Es läuft also verkehrt, wenn du denkst "Es ist schön, wenn ich nicht mehr einsam bin", weil das Wort "einsam" den Mangel herbeiruft. Besser: "Es ist schön, einen Seelengefährten bei sich zu haben." Denn bei diesem Satz spürtst du innerlich Freude und eine tiefe Zufriedenheit, so wie es deinem wahren Zustand entspricht. Lügen rufen Widerstand auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene hervor. Bei der richtigen Formulierung fühlst du dich vollkommen entspannt. Du lässt die Illusion los, dass es überhaupt einen Mangel gibt und fühlst Dankbarkeit. Wenn wir in einem Streit alle positiven Eigenschaften des anderen ausblenden, erscheint dieser uns mangelhaft. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf das Negative. Doch Konzentration und Offenheit schließen einander aus. Wir ernennen uns selbst zum Richter, Lehrer, Diktator, Gefängniswärter, Missionar, Polizisten, Aufpasser usw. Oder wir spielen die Rolle eines Märtyrers. Weder das eine noch das andere entspricht unserem wahren Wesen. ![]() Lerne im Streit die Ruhe zu bewahren und warte die weitere Entwicklung ab. Wahrscheinlich dauert es nicht lange und der andere ist sich seines Irrtums bewusst oder du selbst erkennst deinen Irrtum. Folge der Energie des Friedens. Die Voraussetzungen für das, was du erlebst, erschaffst du selbst. Also höre auf Energie in Dinge zu stecken, die dein Leben verschlechtern. Solange deine Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist, was dich ärgert und unglücklich macht, verhinderst du dein eigenes Glück. Der Wahrheit des eigenen Denkens auf die Schliche zu kommen, ist ziemlich kompliziert. Wir verstecken sie sogar vor uns selbst. Manchmal formulieren wir verräterische Neidsätze ("Das gefällt mir nicht", "Dafür würde ich kein Geld ausgeben"), die uns auf die Spur unserer wahren Wünsche und Gedanken bringen. Widerstand deutet immer auf eine versteckte Lüge hin, durch die wir uns verbauen, das zu erhalten, was wir uns sehnlichst wünschen. Das ehrliche Eingeständnis "Das gefällt mir sehr gut!"; "Das würde ich mir auch gerne leisten können!", befreit augenblicklich vom Fluch der Lüge. Auch das Aberkennen des Gegenteils führt dazu, das wir genau dieses magisch in unser Leben ziehen, denn in der dualen Weltstruktur gibt es kein hell ohne dunkel. Eine Ablehnung von Denkweisen erzeugt die Anziehung derselben Muster, da im Geiste Bilder, Geschichten und Gefühle produziert werden, die eine Erfahrung genau dieser verurteilten Situation initiieren. Mauern ziehen Angreifer an. Jede Verteidigungshaltung fordert andere auf anzugreifen. ![]() Jedes persönliche Drama liefert Hinweise für unwahre Ideen und Irrtümer. Das Festhalten an Erinnerungen verstärkt die Wiederholung dieser negativen Erlebnisse, da die Lüge aufrecht gehalten und ihr immer wieder neue Nahrung gegeben wird. ZEN-Meditation setzt das Denken außer Kraft, sobald der Übende entspannt und im Hier und Jetzt verweilt. Sofort hören alle Phantasien, Einbildungen, Wünsche und Lügen auf. Wären sie weiterhin aktiv, könnte sich der Meditierende nicht vollkommen der Gegenwart hingeben. Er wäre mit seiner Aufmerksamkeit entweder bei der Vergangenheitsbewältigung oder würde sich die Zukunft erträumen. Den Meditierenden umgibt eine friedliche Energie, da er sich in synchronen Schwingungen mit dem Universum befindet. Diese Aura wird von sensiblen Menschen wahrgenommen. Quantenphysiker sprechen von einer schaumartigen Masse, die den Körper umhüllt. In der modernen Schwartzfeld-Fotographie und nach besonderer Rekalibrierung kann diese Energie auch in der Magnetfeldtomographie abgebildet werden. Im Zustand der Gedankenleere und Gelassenheit treten im Elektroenzephalogramm Alphawellen von 8-13 Hertz auf. Mystische Meditationszustände werden von Gammawellen zwischen 30 und 80 Hertz begleitet. Betawellen von 13-15 Hertz zeugen von analytischem Denken, Thetawellen von 4-8 Hertz treten im Schlaf auf, Deltawellen von 0,5-4 Hertz werden im traumlosen Zustand sichtbar. Frage nicht "Was soll ich tun?", sondern "Was soll ich loslassen/aufgeben?". Sobald das Störende (die Abwesenheit von Bewusstheit, hervorgerufen durch Ablenkungen in der Illusion von Vergangenheit oder Zukunft) keine Beachtung mehr findet, ist der freie Fluss der heilbringenden Energie möglich. ![]() 2. Leere Alle Phänomene sind von Natur aus leer. Das Ego besetzt die Phänomene mit festgelegten Vorstellungen und bringt damit Schwierigkeiten ins Leben. Qi ist die feinstoffliche Energie des gesamten Kosmos und das Wesen von allem. Qi ist so klein, dass es nicht weiter geteilt werden kann und so groß, dass es keine Grenzen hat. Qi ist die Marterie, die alle vitalen Bewegungen antreibt und Transformationsprozesse im Körper bewirkt. Qi-Energie wird durch Vorstellungskraft gelenkt. Sie umgibt uns das ganze Leben, wird von uns aber nicht ständig bewusst wahrgenommen, da wir abgelenkt sind von den täglichen Erscheinungen. Dabei entwickeln wir eigene Vorstellungen von dem, was ist. In der selbsterschaffenen Ego- Welt ist kein Raum für heilendes Qi, weil unser wahres Wesen in Vergessenheit geraten ist. Ego-Energie ist auf Zerstören ausgerichtet und vergrößert das Leiden. Erst wenn unser Geist sich leert manifestiert sich ohne unser Dazutun Gutes in unserem Leben. Wir sprechen von Zufall oder Glück. 3. Loslassen Etwas Einfaches ist höchstkompliziert. Die Hände öffnen und nicht festkrallen. Nicht weiter darüber nachdenken. Etwas frei lassen. Sich nicht weiter darum kümmern. Klingt leicht und ist in der Praxis viel schwieriger, als wir je für möglich gehalten haben. Eltern können ihre Kinder nicht loslassen. Der destruktive Mann kann nicht verlassen werden. Die Frau geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Der Tote darf nicht ruhen. Immer und immer wieder versuchen wir Dinge und Menschen wieder zu beleben, obwohl sie offensichtlich längst von uns gegangen sind. Nicht loslassen zu können bedeutet, dass wir die Tatsachen nicht akzeptieren. Wir wollen es anders haben, als es ist und sehen nicht ein, dass wir nichts daran ändern können. Wir müssen die Verantwortung abgeben und lernen, dass wir nicht alles selbst in der Hand haben. Dinge und Menschen verändern sich. Andere haben das Recht Fehlentscheidungen zu treffen. Wir können niemanden zu seinem Glück zwingen. Unsere Aufgabe ist es dies zu akzeptieren. Stellen wir uns dagegen, üben wir Widerstand aus, der wiederum ruft Negatives auf den Plan. Wir erfahren Schmerz und leiden. Dies wiederum ist ein Indiz dafür, dass es etwas gibt, das wir nicht anerkennen wollen. Was will ich nicht wahr haben? Hoffnung lässt uns länger als notwendig festhalten. Wir übertragen unsere Wünsche in eine Zukunft, die aller Wahrscheinlichkeit nach niemals eintreffen wird. Angst und Zweifel sind der Klebstoff, der uns gefangen hält. Oder wir halten an Erinnerungen aus der Vergangenheit fest. Wir klammern uns an Vergangenes, das nie wieder so sein wird. Loslassen ist eine der wichtigsten Lektionen und das nicht nur, weil wir am Tag unseres Todes auch noch unser Leben loslassen müssen. Das Unvermeidliche wird eintreffen und von uns wird erwartet, dass wir es akzeptieren. "Ende" steht nur auf der einen Seite der Tür, auf der anderen Seite steht "Anfang". Das ist der Grund, warum wir froh sein können, wenn es wieder heißt: Loslassen! |