WARUM das Glück keine Lust hat bei dir zu wohnen...
Das copyright liegt bei der Autorin: Karin Fuest alias Carine Naramudi Foto: www.gilbertgiudice.eu Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Glück 2. Wunder 3. Schlüssel 4. Erfahrungen 5. Gesetze 6. Wünsche 7. Erfüllung 8. Meisterschaft 9. Erlaubnis Vorwort Sie kennen das: Wut steigt auf...Warum der andere und nicht ich? Darunter findet sich Enttäuschung, Traurigkeit, Herzeleid. Alle sind glücklich - ich bin unglücklich. Mutterseelenallein, von allen verlassen. Tag für Tag kämpfe ich meinen Kampf - und verliere ihn. Das Glück hat einfach keine Lust bei mir zu wohnen. Ich habe alles versucht, nichts hat funktioniert. Resigniert blicke ich weiterhin neidisch auf die Sonnenseite des Lebens, selbst ein Schattendasein fristend. Wie eine Blume sich nach Sonne und Wasser sehnt, so sehne ich mich nach Erfolg und Anerkennung, nach einem liebevollen Blick, einer Umarmung, Zuwendung und der Leichtigkeit des Seins. In meinem Leben ist alles schwer und erdrückend. Mir geht langsam die Kraft und Puste aus weiterhin durchzuhalten. Wozu soll das alles gut sein? Welchen Sinn macht mein Leben? Wohin mit der Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit? Fragen, auf die ich keine Antwort weiß. Ratlos bin ich und verzweifelt dazu. Weit und breit keine Besserung in Sicht. Hoffnungslosigkeit macht sich breit. Auch positives Denken ist da wenig hilfreich oder meine zur Schau getragene Maske der Fröhlichkeit. Verkleidet komme ich mir vor, so als stünde ich neben mir. Verlogen ist das, wie die Heuchelei an Weihnachten. Ich kann mir selbst nicht mehr ins Gesicht schauen. 1. Kapitel: Wunder Und dann auf einmal kann ich wieder an Wunder glauben. Der Himmel reißt auf und ein goldener Sonnenstrahl erhellt meine Dunkelheit. Ein Gefühl von unendlicher Liebe ergießt sich in mir in aller Reinheit , Schönheit und Klarheit. DAS ist Leben! *juchu....Es gibt mich noch! Ein Funken genügt, um einen Waldbrannt zu entfachen. Ich brenne wie Millionen Fakeln im Sturm! Doch wie kommt man dorthin? Wo ist der Schlüssel, der mich aus meinem eigenen Gefängnis befreit? Ich habe ihn überall in der Welt gesucht, mir Rat geholt, Bücher gelesen und ausprobiert. Nichts von alledem hat mich wirklich weiter gebracht. Unsummen an Geld habe ich ausgegeben für Weiterentwicklung und angeblichem Wissen. Genauso gut hätte ich die Münzen in einen Gulli fallen lassen können. Letztendlich stehe ich immer noch an meinem Ausgangspunkt und drehe mich weiterhin im Kreis, weil ich den Ausgang nicht finde. Ich brauche ein Wunder und ich bitte das Universum darum. Wenn man nur inständig genug bittet, erfüllen sich die Wünsche. Sie müssen nur aus dem Herzen kommen. Bei vielen Wünschen ist das aber nicht so. Sie kommen woanders her. Aus der Eitelkeit oder aus purem Egoismus heraus und dann erfüllen sie sich natürlich nicht. Andererseits geschieht es manchmal, dass ein Wunsch sich erfüllt, den wir zutiefst bereuen jemals ausgesprochen zu haben, weil wir die Folgen und Konsequenzen nicht bedacht haben. Das mit dem Wünschen ist eine zweischneidige Angelegenheit und mit größter Vorsicht zu genießen. Achte auf deine Worte, sonst verschlimmerst du deine eigene Situation. Was ist ein Wunder? Etwas, das wir zwar erhoffen, aber nicht wirklich erwarten. Wunder überraschen uns. Wir glauben nicht an ihre Existenz und sind verwundert, wenn es am Ende doch so kommt, zum Beispiel bei einem Wechsel von tiefster Traurigkeit und Depression in lautes Lachen und heller Freude. Das kann innerhalb 1 Sekunde geschehen. Oft zu sehen ist dies bei kleinen Kindern. Sie weinen, weil ihr Spielzeug kaputt gegangen ist. Hält man ihnen etwas anderes hin, wird ihre Aufmerksamkeit von dem Neuen gefesselt und es kann geschehen, dass sie plötzlich ihre Freude zeigen. Vergessen ist ihr Leid. Sie lassen sich leicht von ihren Gefühlen ablenken. Erwachsene haben manchmal die Neigung, an ihren Gefühlen, besonders an den negativen, länger festzuhalten als notwendig. Einmal schlecht gelaunt, bleiben sie es oft über Stunden oder Tage. Erwachsene leiden an Gewohnheiten. Sie können sich nur schwer umstellen und konzentrieren sich nicht unbedingt auf den jetzigen Augenblick. Sie verweilen in der Vergangenheit oder träumen von der Zukunft. Je länger sie in einem bestimmten Gemütszustand verweilen, desto schwerer fällt ihnen eine Veränderung. Sie reagieren bei ähnlichen Erfahrungen in Mustern, anstatt sich immer wieder neu zu orientieren. Das größte Wunder ist die Erkenntnis der Liebe, die alles ist. 2. Kapitel: Glück Wenn das Glück Sie verlässt, dann folgen Sie ihm einfach! Was wollen Sie an einem Ort, an dem Sie unglücklich sind? Sobald Sie merken, dass Sie aufgehört haben, sich freuen zu können, sollten Sie stutzig werden und hinterfragen, woran das wohl liegen mag. Das Leben möchte, dass Sie glücklich sind! Wenn sie es nicht sein können, dann liegt das ganz allein an Ihnen selbst. Ich weiß, es ist hart, niemand anderem die Schuld dafür geben zu können. Es ist einfach, zu behaupten, jener dort ist Schuld daran, dass es mir nicht gut geht. Die Verantwortung für Ihr Leben tragen Sie selbst. Sie allein geben Ihrem Leben den Sinn, selbst wenn Sie beschließen ein sinnloses Leben zu führen, also beklagen Sie sich nicht! Wenn Sie wollen, dass das Glück Lust bekommt, bei Ihnen zu wohnen, dann sollten Sie bereit sein, es mit offenen Armen zu empfangen. Ihre Hände sollten weder zu Fäusten geballt, noch anderweitig beschäftigt sein, schon gar nicht mit wahllosem Ansichraffen von allem, wovon sie fälschlicherweise glauben, dass es Sie glücklicher machen könnte, als Sie bereits sind. Wahrscheinlich ist Ihnen überhaupt nicht bewusst, WAS FÜR EIN GLÜCK SIE HABEN. Und mischen Sie sich um Himmels Willen nicht ständig in die Angelegenheiten anderer ein! Das tun Sie nicht? Oh doch...Sie sagen ganz bestimmt Sätze wie: "ER sollte aufmerksamer mit gegenüber sein" oder "Wenn meine Mutter mich geliebt hätte..." und schon sind Sie mittendrin, die Sachen der anderen zu ihren eigenen zu machen. Bleiben Sie bei sich! Gehen Sie nicht gedanklich zurück in die Vergangenheit, denn dann laufen Sie Gefahr, nicht mehr zurück in die Gegenwart zu finden. Sie vertricken sich im Dschungel des Gestern. Das Glück ist allgegenwärtig, d.h. Sie sind dich dessen auch nur bewusst, wenn Sie selbst in der Gegenwart leben. Auch ohne Ihre Einmischung läuft das Leben wunderbar. Das allerdings können Sie nicht glauben, richtig? Sie meinen, es sei Ihre Pflicht sich einzumischen, zu korrigieren und zu missionieren. Sie haben sich selbst zum Richter ernannt, zum Lehrer oder Gefängniswärter, je nachdem. Ihre Falschannahme hat negative Auswirkungen für Sie selbst und andere. Sie bringt in letzter Konsequenz das Leid in die Welt. Normalerweise sind Ihre Gedanken vollkommen harmlos. Es steht Ihnen frei zu phantasieren und zu träumen, was immer Sie wollen, solange Sie sich darüber im Klaren sind, dass es frei erfunden und ohne direkten Bezug zur Wirklichkeit ist. Sobald Sie anfangen, an ihre Gedanken zu glauben und von ihrer Realität überzeugt zu sein, hört der Spaß auf. Nicht die Gedanken bringen das Leid, sondern Ihr unerschütterliches Festhalten daran, dass Ihre Ansicht die einzig wahre sei. So entstehen Kriege, Streit, Hass, Rache, Wut... Wer glücklich sein will, muss sich ständig verändern, weil das Leben sich ständig verändert. Lassen Sie Gedanken auftauchen, damit sie weiterziehen können, wie weiße Wolken am Himmel. Jeder Weise rät Ihnen nicht anzuhaften, nicht festzuhalten, sondern sich zurück zu lehnen und die Menschen und Dinge vorbeiziehen zu lassen. Lieben Sie das, was da ist! Jammern Sie nicht über das, was nicht da ist, denn das brauchen Sie überhaupt nicht! Sie haben alles, was Sie brauchen und es wird immer genau da sein, was zu Ihrem Glück nötig ist. Ich höre Ihre Einwände und Ihre Klagen. Ich habe zu wenig Geld. Ich kann meine Miete nicht bezahlen. Ich habe keinen Lebenspartner. All diese Vorwürfe entspringen Ihrer Phantasie und blockieren die Realität, weil Sie Ihrem Mangelbewusstsein entsprechen. Gleiches zieht Gleiches an. Sie gehen in Resonsanz mit Mangel - sie erhalten noch mehr Mangel. Verändern Sie nicht die Welt - verändern Sie Ihr Bewusstsein. Sie machen sich selbst zu Ihrem eigenen Geschichtenerzähler und glauben, was Sie denken. Hart, kindisch, traurig, wütend und verwirrt urteilen Sie, worüber Sie gar nicht urteilen können. Sie sitzen in Ihrem selbsterbauten Gefängnis fest, obwohl Sie sich jederzeit die Freiheit schenken könnten. Ihre Annahme "alles sollte ganz anders sein" verursacht Leid, weil sie im Widerspruch zur Wirklichkeit steht. Es ist sinnlos anzunehmen, irgendetwas könnte oder sollte anders sein, als es ist, denn das was ist, ist das einzig wahre und mögliche. "Könnte, sollte, möchte, wäre, hätte, wenn und aber"...sind Phantasieprodukte. Sie haben Glück, wenn Sie das anerkennen können. 3. Kapitel: Schlüssel Vor einigen Wochen habe ich einen Schlüsselbund mit 11 wichtig aussehenden Schlüsseln gefunden. Ich habe sie an mich genommen und abgewartet. Ein paar Tage später las ich ein Schild an einem Gartenzaun: Schlüssel verloren - bitte melden. Dankbar und glücklich nahm der Mann seinen Schlüsselbund entgegen und konnte seiner Freude nicht genügend zum Ausdruck bringen. Immer wieder erzählte er, wieviel Ärger er gehabt hätte, wenn die Schlüssel verloren geblieben wären. Der Schlüssel zu jedem Menschen ist seine Überzeugung. Je nachdem, wie sein Denken ausgerichtet ist, zieht dieser Mensch in sein Leben, womit er in Resonanz steht und stößt ab, was einen Ausgleich verhindert. Wenn es wirklich so einfach ist, warum sind die Menschen dann fast alle unglücklich? Seit unserer Kindheit denken wir in Mustern. Wir haben fremde Ansichten übernommen und eigene im Laufe der Jahre weiter entwickelt und nun stecken wir ganz tief im Sumpf unserer Falschannahmen. Je länger wir leben, desto schwieriger wird es, sich selbst zu befreien. Wir haben es uns angewöhnt, in einer ganz bestimmten Art und Weise zu reagieren und zu denken, ohne diesen Ablauf jemals in Frage zu stellen. Schließlich hängt unser gesamtes Weltbild daran. Das Leben selbst erschüttert uns bisweilen. Manchmal kommen wir in Situationen, die uns bitten, genauer hinzuschauen. Wir werden aufgerufen umzukehren oder eine 180°-Wende vorzunehmen. Das Programm muss gestoppt werden - und zwar von uns selbst! Das System führt uns direkt an den Abgrund . Es ist auf "Tod" programmiert. Lebendig kommen wir da nicht heraus, es sei denn wir erkennen die Wahrheit an! Allein den Schlüssel zu besitzen, nutzt nichts. Wir müssen ihn auch benutzen. 4. Kapitel: Erfahrungen Menschen haben die Möglichkeit theoretisch zu lernen oder aus praktischen Erfahrungen. Zum Aufbau der Realität gibt es verschiedene Erfahrungsmodelle, die geistigen Gesetzen folgen. Stehen wir im Einklang mit der Wirklichkeit, nehmen wir keinen Schaden an der Welt. Zwar verschwindet das Leid nicht, doch wir denken nicht im Groll darüber, sondern verstehen den Sinn des Ganzen. Je höher unsere eigene Schwingungsfrequenz, desto einfacher gelingt es uns, eine gemeinsame Ebene zu betreten. Unterschiedliche Schwingungen können keine Resonanz erzeugen. Wir erhöhen unsere eigene Energie, indem wir die Störfaktoren (Ego, Überzeugungen, negative Gefühle usw.) elimieren. Wir lernen zu unterscheiden zwischen einGEBILDETER Wahrheit und Tatsachen. Wir bekommen stets, was wir brauchen unter Beachtung unserer Selbstüberzeugung. So erzeugt unser Glaube an den Mangel, weiteren Mangel, weil wir die Erfahrung des Mangels "brauchen". Wer hat, dem wird gegeben und wer nicht hat, dem wird auch noch das Wenige genommen werden. Wir selbst bringen ins in die verhasste Situation, weil wir die Wahrheit nicht sehen wollen. Wir weigern uns zu hören und noch mehr weigern wir uns, das Notwendige zu tun. Wir widersprechen aus Gewohnheit. und weil wir es nicht besser wissen. Jede noch so gute Erfahrung wird schlecht gemacht. Achten Sie auf Ihre Gedanken, Ihre Worte und Ihre Taten - sie verändern ihr Leben! Die Lösung irgendeines Problems außerhalb seiner selbst zu suchen ist ein genauso verrücktes Verhalten, wie der Betrunke an den Tag legt, der seinen im Dunklen verlorenen Haustürschlüssel unter der hellen Laterne vergeblich zu finden versucht. Im Außen gibt es überhaupt keinen Grund zu leiden. Das Leid/Mitleid spielt sich innerlich ab. Alles, was wir fühlen und denken ist ein Teil unseres Selbst und hat seine Ursache in uns. Rache macht keinen Sinn, wenn wir uns anschauen, wo der Ort ihrer Entstehung ist, genausowenig Wut und alle anderen negativen Gefühle. Es liegt an uns, wie wir reagieren oder ob wir überhaupt auf etwas reagieren wollen. Wenn es etwas gibt, dass uns berührt, indem es uns verärgert, belustigt oder welche Gefühle auch immer hervorruft, dann gibt es immer eine Entsprechung dafür in unserem Inneren. Wenn wir uns diese Analogie bewusst machen, entdecken wir, dass die Ursache für unsere Reaktion bei uns selbst zu finden ist. Es geht also gar nicht um die Sache von Außen, sondern es gilt zu klären, warum wir genau in dieser Art und Weise darauf reagieren. Gesetz den Fall unsere Sichtweise würde die Wahrheit anerkennen, so gäbe es kein Problem. Sobald wir uns über etwas ärgern, machen wir deutlich, dass das "was ist" in unseren Augen nicht sein dürfte. Wir sind dagegen! Wir nehmen Anstoß und ziehen in den Krieg, um zu bekämpfen, was uns nicht gefällt. Dadurch geben wir noch mehr Energie hinein und halten unseren Groll künstlich am Leben. Unsere Lebensaufgabe wäre es einzusehen, dass das Ärgernis lediglich in unserem Kopf besteht. Die bewusste Anerkennung der Wahrheit setzt die falsche Programmierung außer Kraft. 5. Gesetze Wissen Sie, was Sie tun, so handeln Sie richtig. Wissen Sie es nicht, übertreten Sie ein Gesetz und haben mit Konsequenzen zu rechnen. Das menschliche Bewusstsein erkennt im Laufe seiner Entwicklung entstandene Glaubenssysteme solange an, wie es von ihrer Gültigkeit überzeugt ist. Was passiert, wenn wir annehmen, dass all diese Gesetze außerhalb des menschlichen Bewusstseins keine Gültigkeit haben? Korrekt. Sie lachen, wenn Sie sich diese Frage ganz bewusst laut stellen. Es ist komisch. Ein universeller Witz sozusagen. Kann das Leben lustig sein? Hat das Universum Humor? Können wir über uns selbst lachen? Gesetze sind für den, der Gesetze braucht. Für alle anderen gilt das Gesetz der Liebe und Gnade. Sie sind frei und nicht länger Sklave im Kreislauf von Ursache und Wirkung. In Freiheit zu leben bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Es bedeutet nicht, dass man tun und lassen kann, was man will. Das Leben selbst lehrt uns zu leben. Es liegt an uns, ob wir die Lehren verstehen und annehmen wollen, oder nicht. Wir können uns auch jahrzehntelang im Kreise drehen, wenn es uns gefällt und immer und immer wieder dieselben Erfahrungen machen. Manche Menschen mögen das und werden dessen nicht überdrüssig. Andere haben irgendwann genug. Sie sagen "Stopp!" und halten inne. An diesem Punkt ist Raum für Veränderung. An dieser Stelle kann der Schalter umgelegt werden. Manchmal aber erst, nachdem man EINSICHT gewährt bekommen hat. 6. Wünsche Es gab einmal eine Frau, die sich aus Einsamkeit das Leben genommen hatte. Von ihrem Schutzengel wurde sich zum Karmischen Rat geführt und dort nach dem Grund für Ihren Suizid gefragt. Sie antwortete, dass die große Einsamkeit ihr unerträglich geworden ist. Im Buch des Lebens gab es einen Eintrag, dass sie im Vorleben 12 Geschwister gehabt hatte und ständig von Menschen umgeben gewesen ist. Damals hatte sie sich ihr zukünftiges Leben mit der Bitte um Ruhe und Alleinsein erbeten. Dieser Wunsch war ihr nun in diesem Leben erfüllt worden. Also bedenke, was auch immer du dir wünschen magst! Eigentlich ist absichtsloses Wünschen, das an keinerlei Bedingungen geknüpft ist, sondern es dem Universum überlässt, einem einfach das Beste zu schenken....allein effektiv... Das menschliche Hirn als Werkzeug fürs Leben hat seine Grenzen. Über diese hinaus ist es nutzlos. Phantasien und Sehnsüchte können über den Menschenverstand hinaus wachsen, doch können auch sie nicht in die Zukunft schauen. Wovon hängt es also ab, ob sich unsere Träume realisieren lassen? Wie kleine Kinder können wir uns zahlreiche Dinge und Lebensumstände wünschen, ohne diese jemals zu bekommen. Oder wir erhalten das Gegenteil von dem, was unserem Wunsch entsprochen hätte! 7. Erfüllung Wer wünscht sich das nicht: Ein Leben in Fülle und Überfluss, Glück ohne Ende und auf allen Lebenswegen, Liebe, Geld und ein heiteres Gemüt - so lässt sich das Leben aushalten. Wir alle wünschen uns ins Paradies zurück, ersehnen ein Schlaraffenland, in dem uns die gebratenen Täubchen in den Mund fallen. So ein Leben könnten wir haben...wirklich!...bloß...wären wir nach einer Weile zu Tode gelangweilt, übersättigt und reizüberflutet. Das Geheimnis des Lebens ist das richtige Maß zur richtigen Zeit. Daher erhalten wir stets genau das, was wir in diesem Moment brauchen und gut für uns ist. Nicht mehr und nicht weniger. Wünsche entstehen aus einem Mangelbewusstsein. Wir begehren, was uns angeblich zu unserem Glück fehlt. Somit fällen wir ein Urteil über das Leben: Es sei ungerecht, alles liefe falsch und müsste eigentlich ganz anders sein. Überhaupt hätten wir etwas viel Besseres verdient! Das erinnert mich an die Geschichte vom Bauern. Er stritt mit Gott darüber, dass Sturm, zu viel Regen oder lange Trockenperioden seine Ernte schlecht ausfallen lassen würden. Der Bauer war der Meinung, er selbst könne viel besser für eine gute Ernte sorgen und daher überließ Gott ihm diese Arbeit. Selbstverständlich gab es von nun an nur noch schönes Wetter. Am Ende der Zeit stand der Bauer mit seiner verdorbenen Ernte vor Gott. Er hatte übersehen, dass gerade Sturm, zu viel Regen oder lange Trockenperioden der Widerstandsfähigkeit und Qualität der Ernte zuträglich sind. 8. Meisterschaft Wie meistere ich mein Leben? Nicht auf die Art und Weise, von der ich in der Vergangenheit geglaubt habe, sie wäre richtig. Nicht durch Kampf und Kraftaufwand. Übung macht den Meister. Doch was genau soll ich üben? Immer wieder treffe ich in meinem Leben auf das Wort "Geduld". Das ist genau das, was ich nicht habe! Ich kann einfach nicht abwarten, schon gar nicht meine Hände in den Schoß legen und darauf vertrauen, dass sich die Dinge des Lebens ohne mein Dazutun zu meinem Besten gelangen. Doch genau so funktioniert mein Leben!!! Je mehr ich mich daraushalte, umso besser für mich. Je mehr ich lebe, als würde ich gar nicht leben, desto lebendiger werde ich. Woran das liegt? An meinem Ego. Es ist für mein Wollen verantwortlich. Allerdings ist das, was mein Ego will, nicht das, was wirklich gut für mich ist. Also muss ich mein Ego loslassen und sein Wollen. Ich muss mich von der Überzeugung lösen, dass ich selbst am besten wüsste, wie mein Leben zu sein hätte. Vor allem muss ich aufhören, mir Dinge einzureden, die definitiv die Unwahrheit sind und mir sowie den Menschen um mich herum schaden. Ich bin auf dem Weg ein wahrhafter Meister zu sein, wenn ich aufhöre ein Meister sein zu wollen. Mein Denken ist paradox und auf den Kopf gestellt. Ich muss es überprüfen und richten. Jeder einzelne Gedanke, jedes Gefühl, jedes Wort bedarf meiner Achtsamkeit und Kontrolle. Ist das wirklich so oder bilde ich es mir bloß ein? Ich darf die Wirklichkeit nicht aus den Augen verlieren. Frieden wird mitten im Krieg möglich, wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das Wesentliche lenke und mich nicht ablenken lasse. Sobald ich erkenne, dass die Dinge einfach bloß so sind, wie sie sind, verlieren sie ihre Macht über mich. Ich kann ihre Fesseln abstreifen und mich von ihrer Magie befreien. Niemals wieder werde ich anhaften und festhalten, sondern es geschehen lassen können, ohne mich daran zu binden. 9. Erlaubnis Ich gebe dem Universum die Erlaubnis, sich durch mich mental, emotional und körperlich zu manifestieren. Die niemals endende Fülle des Universums fließt durch mich hindurch. In mir gibt es eine magnetische Kraft, die durch mentale Klarheit, emotionale Intensität und meine ausdrückliche Erlaubnis nach dem Gesetz der Anziehungskraft all das in mein Leben zieht, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke. Dankbar nehme ich alle Geschenke des Universums an. So wie ein Menschen im Herzen denkt, so ist sein Leben. Kannst du bitten oder siehst du dich selbst als Herrn? Was glaubst du wirklich? Ich erlaube meinem Körper zu entspannen, wodurch sich auch mein Geist entspannt. Im Alpha- Zustand bin ich mir selbst am nächsten. Die tiefe Atmung reinigt meinen Körper und meinen Geist. Lebendiger Sonnenschein durchflutet mich. (Fortsetzung folgt) |