Carine Naramudi ® Sinn des Lebens

Die Grundlage von Zen ist Leerheit (Shunyata) und das realisieren von Nicht-Selbst.
Das innerste Wesen von Zen bedeutet: Alle Dinge sind leer und unser "Ich" ist eine Illusion.
Ein Koan ist eine vom Meister gestellte Frage, die der Schüler lösen soll.
Das Wesen eines Koans besteht darin, dass es so formuliert ist, dass die Schüler mit
rein logischem und analytischem Denken zu keiner Lösung kommen können.
Erst wenn es ihnen gelingt, über ihr dualistisch begrenztes Bewusstsein hinauszugehen,
kann durch intuitive Einsicht die Antwort gefunden werden

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Ein Zen-Schüler fragte seinen Roshi: »Was ist das Wichtigste im Zen?« "Aufmerksamkeit.",
erwiderte der Roshi. "Ach, vielen Dank", sagte der Schüler. "Aber kannst du mir das Zweitwichtigste
verraten?" Und der Roshi antwortete: "Aufmerksamkeit".

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Der Sinn des Lebens besteht wohl darin, den Sinn, den man seinem eigenen Leben gibt,
herauszufinden :-)

Positiv zu denken ist die eine Sache...doch sich einreden, etwas sei gut und schön,
obwohl es offensichtlich nicht so ist, geht dann wohl doch eher in die falsche Richtung.

In meiner Welt sollte es auch nur Gutes geben...sie sollte ganz anders sein als die Realität,
allen sollte es gut gehen, jeder sollte glücklich sein, reich und schön,
es sollte Friede herrschen überall und Liebe sollte gegenwärtig sein...

Und dann habe ich gelernt aus einer Geschichte über einen Bauern, der sich anmaßte,
eine bessere Ernte zu erzielen, als die Natur.
Er glaubte,  wenn er bloß den Sturm und alles Schädigende wegließe,
hätte er eine bessere Ernte.

Das ist natürlich voll in die Hose gegangen....die Ernte fiel schlecht aus...
Sturm und alles andere ist nämlich GUT UND NOTWENDIG...
Das ist der Dünger für gesundes Wachstum!

Nachdem ich das begriffen hatte, bin ich wirklich in der Realität angekommen.

Ich kann mich darauf verlassen, dass die Realität gut ist, so wie sie ist und meinen Hut
ziehen voller Achtung und Respekt vor dem eigenen Schicksal und dem anderer Menschen.

Heute kann ich "Danke!" sagen für etwas, worüber ich mich früher gegrämt hätte,
weil ich verstanden habe, dass ich diese Erfahrung machen muss,
um mich weiter zu entwickeln.

Ich kann mitten im "Unglück" glücklich sein, weil ich weiß,
dass  "Unglück" lediglich eine persönliche Sichtweise ist und es in Wahrheit
Unglück gar nicht gibt. Letztendlich ist unser Glück genau das, was geschieht.

Kennen Sie Professor Dr. Masaru Emoto aus Tokio? Er hat Wörter wie "Liebe" auf Flaschen
geschrieben und die Veränderung der Kristalle dokumentiert.




Ein Zen-Schüler der die Erleuchtung suchte beklagte sich bei seinem Meister ständig darüber,
dass dessen Erläuterungen unvollständig seien und der Meister ihm irgendeinen entscheidenden
Hinweis vorenthalte. Der Meister versicherte, daß er ihm nichts vorenthalte. Der Schüler bestand
darauf, dass es etwas gebe, was der Meister ihm vorenthalte. Der Meister bestand darauf, daß er
ihm rein gar nichts vorenthalte. Etwas später gingen die beiden spazieren. Plötzlich sagte der
Meister: 'Riechst Du den Duft des Berglorbeers?' Der Schüler sagte 'Ja.' 'Siehst Du,' antwortete
der Meister, 'ich enthalte Dir gar nichts vor.
Goldfisch


Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf. 'Meister, wie lange wird es dauern, bis ich Befreiung
erlangt habe?' 'Vielleicht zehn Jahre', entgegnete der Meister. 'Und wenn ich mich besonders anstrenge,
wie lange dauert es dann?', fragte der Schüler. 'In dem Fall kann es zwanzig Jahre dauern', erwiderte
der Meister. 'Ich nehme aber wirklich jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans Ziel
gelangen', beteuerte der junge Mann. 'Dann', erwiderte der Meister, 'kann es bis zu vierzig Jahre dauern.'

wasser-0018.gif von 123gif.de

Drei heilige Männer gingen zusammen auf Reisen. Der eine war ein indischer Yogi, der zweite ein
Sufi-Derwisch, der dritte ein Zen-Mönch. Unterwegs kamen sie zu einem kleinen Fluss. Die Brücke,
die ursprünglich darüber führte, war vom Schmelzwasser weggespült worden. «Ich zeige euch,
wie man einen Fluss überquert», sagte der Yogi - und ging doch tatsächlich hinüber, und zwar direkt
auf der Wasseroberfläche! «Nein, nein, so macht man das nicht», sagte der Derwisch. «Passt gut auf,
Freunde.» Er fing an, sich im Kreis zu drehen, schneller und schneller, bis er nur noch ein verwaschener
Fleck aus konzentrierter Energie war, und ganz plötzlich - peng! - sprang er ans anderer Ufer. Der Zen-Mönch
stand da und schüttelte den Kopf. «Ihr Dummköpfe», sagte er, «ich zeige euch, wie man einen Flussn
überquert.» Und damit hob er sein Gewand an und watete vorsichtig durch den Fluss.

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Carine Naramudi Sozialarbeit    Ich würde mich sehr freuen,

    Sie beraten zu dürfen.

     Gerne teile ich mein Wissen
     
     mit Ihnen.

     Es gibt unzählige Wege,

     auf dem Weg zur Weisheit.

     Lassen Sie mich für einen Moment

     Ihre Begleiterin sein.



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Feng ShuiFeng Shui hat seinen Ursprung in China und ist eine 3500 Jahre alte Wissenschaft.

Feng Shui gilt als eine der fünf großen praktischen Künste des Taoismus.

Chi (oder Qui)  ist die aktive Energie, die durch alle Formen fließt.
Als solche ist sie für die Veränderung der Formen verantwortlich.
Auf mikrokosmischer Ebene ist Chi (oder Qui) Atemenergie.

Drei-Türen-Bagua-Methode
Ein Raster mit neun gleichen Rechtecken wird über den Grundriss des Hauses/der Wohnung gelegt.
Die äußeren Rechtecke sind den acht Trigrammen zugeordnet und repräsentieren verschiedene
Lebensbereiche. Das mittlere Rechteck entspricht dem Zentrum des Hauses/der Wohnung,
dem sog. Tai Chi. Das Raster wird dabei so angelegt, dass entweder der Bereich „Bildung/Wissen“,
„Karriere“ oder „Hilfreiche Menschen“ mit der Wand, an der sich die Eingangstüre des Hauses/der
Wohnung befindet, übereinstimmt. Ist der Grundriss des Hauses/der Wohnung nicht rechteckig,
werden „Fehlbereiche“ durch Hilfsmittel ausgeglichen. Vorhandene Bereiche können durch
entsprechende Accessoires gestärkt werden. Das Drei-Türen-Bagua soll helfen, den Wohnort als
Spiegel der eigenen Persönlichkeit zu verstehen und Problembereiche und Mängel zu erkennen.

Bagua

Feng-Shui-Beratung
Der aktuelle Standpunkt wird bestimmt. Heilende Ratschläge weisen den Weg zur Veränderung.
Lernen Sie Ihren Blick zu schärfen und erkennen Sie Ihre Möglichkeiten.

Welcher Feng-Shui-Typ sind Sie? Sind sie ausgeglichen, feinfühlig oder leidenschaftlich?
Wasser-Typen sind feinfühlig. Was um sie herum geschieht, berührt sie sehr. Sie folgen Ihrem Gefühl.
Metall nährt Wasser.
Erde-Typen sind ausgeglichen. Sie stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Sicherheit ist ein
großes Bedürfnis. Feuer unterstützt Erde.
Feuer-Typen sind leidenschaftliche Menschen. Die Sehnsucht ihres Herzens treibt sie an. Holz nährt Feuer.
Holz-Typen sind aktive Menschen. Ihre Energie ist unerschöpflich. Wasser nährt Holz.
Metall-Typen sind klare Menschen. Sie setzen sich mit der Welt geistig auseinander. Erde fördert Metall.

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Die Lehre vom Feinstofflichen ist ein neuer lebenspraktischer Weg. Ich bin durch Reiner Marks
(Webseite Reiner Marks) darauf aufmerksam geworden, der mir die Göthertsche Methode
® näher
gebracht hat.

Ronald Göthert (*1964) hat eine Methode entwickelt, die Lebensenergie auf feinstofflicher Ebene
erlebbar macht. Genauso wie ich, widmet er sich seit 1999 beruflich der Zusammenhangsforschung.
Er ist den Weg in Richtung feinstofflicher Ebene gegangen, während ich mein Augenmerk auf das
Gelingen zwischenmenschlicher Beziehungen gerichtet habe. Die Göthertsche Methode
® stellt
meiner Meinung nach in Konstellation mit dem Carine Naramudi
® Konzept den Nexus für das
Phänomen "Lebensglück" dar.

Hier finden Sie mehr über die Goethertsche Methode

Bereits in meiner Kindheit hatte ich Erlebnisse für die ich damals keine Worte fand. Das Nachlesen
in der Broschüre "Lehre vom Feinstofflichen" hat meine Erinnerung geweckt und Aufklärung über
diese Vorgänge geliefert. Da ich mich privat und beruflich ebenfalls mit der Aktivierung des
Bewusstseins befasse, bin ich begeistert vom Inhalt dieser Lehre, die sich mit der feinstofflichen
Ordnung sowie feinstofflicher Nahrungsaufnahme beschäftigt.

Den Satz "Durch die Göthertsche Methode erleben Sie wieder bewusst, was Sie schon immer
geahnt haben" kann ich nur bestätigen!

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Meditation

Meditation ist für mich ein Werkzeug, das ich nutzen kann, um wieder Zugang zu meinem
inneren Erleben zu finden. Allerdings achte ich auf meine Unabhängigkeit von diesem Hilfsmittel.
Meditation ist der Finger, der auf etwas anderes zeigt, das mir wieder bewusst werden soll.

Diverse Meditationstechniken haben allesamt dasselbe Ziel: Rückführung zur Selbsterfahrung.

Die Selbsterfahrung kann auch ohne Meditation erfolgen, allein durch die offene Bereitschaft dafür.
Andererseits kann die Praxis der Meditation bereits derart perfektioniert worden sein, dass sie am
Ziel vorbeiführt. Es geht dann nur noch um die Arbeitsweise, nicht mehr um das Erfahrbare.

Im meditierenden Zustand finde ich die notwendige Stille, um mir wieder selbst bewusst werden
zu können, jedoch finde ich diese Stille auch ohne das Hineinsinken in die Meditation:
Im lebendigen Wachzustand mitten im Alltag aktiviert sich ebenso die Fähigkeit die Verbindung
zu sich selbst herstellen zu können.

Diese Verbundenheit führt zu dem überwältigenden Gefühl des universellen Einssein.
Auf dieser Ebene finden sich Lebensglück und Liebe.

Meditation ist hilfreich, um das Dauerhafte dieses Zustands zu trainieren.
Es ist eine Trainingsmethode bzw. ein Mittel, um sich für das Eigentliche vorzubereiten.

Ich beschäftige mich beruflich mit der Aktivierung des Bewusstseins und nutze Meditation,
um Menschen, die wenig Selbsterfahrung haben, etwas Vergleichbares quasi als Vorstufe
erfahren zu lassen. Darauf baut sich dann die Einbindung der Achtsamkeit in den Alltag auf,
bis hin zur dauerhaften Aufmerksamkeit im Hinblick auf die inneren Prozesse ohne
Ablenkung durch das äußere Geschehen.

Die Technik des Meditierens zähle ich dabei ebenfalls zum äußeren Geschehen.
Sie dient lediglich der Vorbereitung auf die eigentliche innere Erfahrung.

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Mantra

Mantras sind Heilige Laute, die intoniert werden, um den Geist zu konzentrieren.
Beispiele:  "Vater unser", "om"

Akustische Schwingungen werden erzeugt, die eine Bezugsebene mit dem Inhalt
des Mantras herstellen. Im Gehirn werden bestimmte Strömungen erzeugt,
die sich auf Gedanken, Gefühle und Taten auswirken. Die Wirkung wird innerlich
wahrgenommen. Menschen und Situationen reagieren in der Außenwelt auf diese
Schwingungen.

Positive Schwingungen ziehen laut Resonanzgesetz noch mehr Positives ins Leben.

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Traumdeutung

Als Kind hatte ich Angst vor meinen Träumen, weil ich oft Alpträume hatte und mir
im Traum Böses geschah (Verfolgungen, Androhung von Gewalt, Mord).
In der Schwangerschaft hatte ich ebenfalls verstärkt Träume, in denen ich auf meine
Angst aufmerksam gemacht worden bin. Ich stellte mich den Ängsten und konnte sie
bewältigen. Dann fing ich an mich mit dem Thema "Träumen" auseinander zu setzen
und suchte mir Informationen darüber. Ich entdeckte "Wachträume", "luzide Träume"
(Klarträume) und viele andere Varianten.

Seitdem habe ich keine Angst mehr vor dem Träumen...im Gegenteil...ich weiß um die
Hilfe, die uns Träume senden, in bildhafter Sprache und Form. Ich weiß nun auch,
dass all die "bösen" Dinge, die im Traum geschehen, nicht wirklich "böse" sind, sondern
lediglich eine Verdeutlichung der Thematik, die uns aktuell betrifft.

Inzwischen beschäftige ich mich mit "Traumdeutung" und dem Verstehen von "hilfreichen
Botschaften", auch mittels Engelkarten.

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Eine Legende erzählt, dass Buddha nach seiner Erleuchtung einen Spaziergang über die
Felder machte und unterwegs einem Bauer begegnete. Dieser war beeindruckt vom Licht,
das vom Meister ausging."Mein Freund, wer seid Ihr?" fragte er. "Ich habe nämlich das Gefühl,
vor einem Engel oder einem Gott zu stehen". "Ich bin nichts dergleichen", entgegnete Buddha.
"Was aber macht, dass Ihr so anders als die anderen seid, dass sogar ein einfacher Bauer wie
ich imstande ist, dieses Licht zu bemerken?" "Ich bin nur jemand, der zum Leben erwacht ist,
während die anderen schlafen. Nichts weiter. Dies sage ich allen, aber niemand glaubt mir."
"Was bedeutet 'zum Leben erwachen?" "Es bedeutet, jedem einzelnen Augenblick Beachtung
zu schenken, nicht mehr und nicht weniger. Nichts gibt dem Menschen mehr Freude. Der Tag
ist in Millionen von Augenblicken aufgeteilt, und wer sich auf die Gegenwart konzentriert,
wird am Ende das gleiche Licht ausstrahlen wie ich.""Ein Bauer wird das nicht können."
"Den heiligen Männern gelingt es, und sie sind Menschen wie du. Bemühe dich ein wenig,
und du wirst wie diese heiligen Männer und Meister sein, die im Himalaya leben." Der Bauer
fuhr fort:"Ich bemühe mich, die Götter zu achten, aber in meiner Familie gibt es immer
irgendein Problem, das mich davon abhält, mich zu konzentrieren."Buddha trat zu ihm und gab
ihm, ohne dass es einen Grund dafür gab, eine Ohrfeige. Der Bauer erschrak. "Hast du diese
Ohrfeige verdient?", fragte der Erleuchtete. "Selbstverständlich nicht. Seit Ihr hier seid,
habe ich mich demütig verhalten und sogar das Licht erkannt, das Ihr ausstrahlt."
"Warum aber hast du nichts getan, um sie zu verhindern?" "Weil ich nicht schnell genug
reagiert habe.""Die Probleme, die wir in unseren Familien oder bei unserer Arbeit haben,
sind nur dazu da, uns beizubringen, schnell zu reagieren. Wer diese einfache Lektion nicht
lernt, den beherrscht das Leid, und er wird die Götter niemals so ehren können, wie sie es
verdienen.""Ich versuche immer auf die bestmögliche Art zu reagieren, aber das Leben eines
gemeinen Mannes ist anders, und ich glaube, Ihr versteht mich nicht richtig. Ich werde Euch
ein Beispiel geben: Jedes Mal, wenn ich auf den Markt gehe, um zu verkaufen, was ich geerntet
habe, treffe ich dort auf einen Händler der versucht, mich zu beleidigen. Neulich konnte ich es
nicht mehr ertragen und habe ihm den Regenschirm auf den Kopf gehauen. Doch ich schäme
mich, daß mein Herz so voller Haß ist.""Du hast falsch gehandelt, indem du ihn gehasst hast",
sagte Buddha lächelnd. "Wenn er dich das nächste Mal beleidigt, versuche dein Herz mit Güte
zu füllen. Und schlage ihm wieder mit dem Regenschirm auf den Kopf, denn das scheint die
einzige Sprache zu sein, die er versteht."Buddha wollte daraufhin weitergehen. Doch der Bauer
bat ihn, noch einen Augenblick zu bleiben: "Seht diese Bäume an. Seht diese Vögel am Himmel
an. Immer, wenn ich auf dem Feld arbeite, sehe ich, wie sie in vollkommenem Einklang mit der
Natur sind. Sie haben ihren Platz im göttlichen Plan gefunden. Ich aber muß mein Brot sauer
verdienen. Warum behandeln die Götter die Vögel und die Bäume so viel großzügiger?"
"Weil ein guter Vater von seinem Lieblingssohn immer mehr fordert.""Könntet Ihr nicht wenigstens
eine Nacht in meinem Haus verbringen, damit Ihr mich ein wenig besser versteht?""Was würde
geschehen, wenn ein Bauer die Erde immer stärker düngt?", fragte der Erleuchtete. Der Bauer
erklärte, dass die Ernte im ersten Jahr ausgezeichnet sein würde. Im zweiten Jahr würde sie
sogar noch reichlicher ausfallen, aber das Getreide seinen Glanz verlieren."Und wenn du im Jahr
darauf noch mehr Dünger verwenden würdest, dann könntest du im dritten Jahr nichts Rechtes
mehr ernten, nicht wahr?""Unsere Unterhaltung war lang und hat wichtige Themen berührt.
Versuche, dich an sie zu erinnern, das reicht. Wenn du jemandem ein wenig hilfst, stärkst du
ihn. Aber hilfst du ihm zu viel, schwächst du ihn."

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Ein General, der mit seinen Soldaten zu Pferd unterwegs war, traf auf einen Zen-Mönch,
der in Zazen saß.
Der General rief ihm zu:
"He, du da! Mönch! Geh mir aus dem Weg."
Der Mönch saß regungslos da und schwieg.
"Bist du denn taub? Hast du nicht gehört? Ich habe dir gesagt, du sollst mir aus dem Weg gehen."
Aber der Mönch blieb weiterhin unbeweglich und still.
Von seinem Pferd herunter rief der General ihm drohend zu:
"Ich glaube, du weisst nicht, wen du vor dir hast? Vor dir ist ein Mensch, der dich jederzeit töten
kann, ohne mit der Wimper zu zucken."
Da schaute der Mönch auf und antwortete:
"Ich glaube, du weisst nicht wen du vor dir hast? Vor dir sitzt ein Mensch, der jederzeit sterben
kann, ohne mit der Wimper zu zucken."

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Zehn Jahre lang war ich Assistent von Meister Deshimaru. Als solcher war ich für viele
Angelegenheiten verantwortlich. Zu jener Zeit, als wir in Frankreich den ersten großen Zen-Tempel
Europas bauten, und dies ausschließlich durch die Arbeit von Zen-Schülern, hatte ich die Verantwortung
für die Finanzen. Unser System war so angelegt, daß ich für jede Zahlung die Unterschrift des Meisters
benötigte. Eines Tages, als ich wieder einmal mit einem Stapel Schecks bei ihm war, unterschrieb er
die meisten. Aber bei einem Bargeldbetrag von damals etwa 1000 französischen Francs, die der
Elektriker für den Kauf eines Starkstromkabels brauchte, hielt er inne und fragte mich:”Um was für
ein Kabel handelt es sich da?” Ich antwortete:”Ein Kabel für die Maschine, mit der wir das Holz sägen
werden.” Er fragte weiter:”Eine Maschine? Was denn für eine Maschine?” “Eine große Sägemaschine
um das Holz zu schneiden, damit wir das Dojo, die Meditationshalle bauen können!” Da sagte er:
”In unserem Tempel gibt es keine solche Maschine.” “Wie bitte?” fragte ich etwas überrascht.
“Es gibt keine Maschine!” antwortete der Meister erneut. “Oh, da muß ein Irrtum vorliegen”,
erwiderte ich, “ es gibt dort eine Maschine und ohne die 1000 Francs, um das Stromkabel zu kaufen,
kann sie nicht funktionieren.” Der Meister ließ aber nicht locker:”Da gibt es keine Maschine!”
“Ich versichere Ihnen, im Tempel gibt es wirklich eine Maschine, mit der man Holz sägen kann.”
“Nein, es gibt keine solche Maschine!” erwiderte er, die Stimme erhebend. Ich fing an, mich zu fragen,
was er damit genau wollte. Ich richtete mich auf, atmete einmal tief durch und ganz auf Vorsicht
eingestellt beharrte ich weiter:”Es tut mir leid, aber ich muß trotzdem sagen, daß es da eine
Maschine gibt. Ich schwöre Ihnen, dass sie existiert.” “Du lügst, es gibt keine Maschine!” “Nein,
ich lüge nicht, sie existiert wirklich.” Plötzlich schlug er mit der Faust auf den Tisch und sagte mit
drohender Stimme:”Willst du damit sagen, daß ICH lüge?” Sein Blick durchbohrte mich dabei wie
ein spitzes Messer. “Nein, nein das will ich nicht sagen!” “ES GIBT KEINE MASCHINE DIE HOLZ
SCHNEIDET IN UNSEREM TEMPEL!” Ich konnte nichts mehr erwidern, er war einfach zu stark.
Am Ende war es mir ja auch egal, ob es dort eine Maschine gab oder nicht. Ich konnte ja einfach
loslassen, wie im Zazen. Letzten Endes war diese Maschine ja nur ein Gedanke in meinem Kopf.
Da, hier und jetzt, waren nur er und ich, in diesem Raum, und nichts von einer Maschine.
Also antwortete ich:”Okay Meister, es gibt keine Maschine.” “Gut, sehr gut”, erwiderte er mit
einem Lächeln. In diesem Moment wurde mein Geist vollkommen klar. Natürlich war dort eine
Maschine, aber die Unterweisung des Meisters war, dass man fähig sein muß, selbst das
loszulassen, was wahr ist. Denn Anhaften kann uns in große Schwierigkeiten bringen. Loslassen
können ist die wahre Freiheit des Geistes

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Ein Anhänger von Mokusen Hiki klagte bei diesem über den Geiz seiner Frau.
Mokusen besuchte sie daraufhin und hielt ihr die geballte Faust vor das Gesicht.
„Was soll das wohl heißen?“, fragte die überraschte Frau.
„Wenn meine Hand immer so wäre, was würdest Du sagen, was das ist?“ „Verunstaltet.“
Dann öffnete er die Hand, wobei er die Frau ansah, „und wenn sie immer so wäre?“
 „Eine andere Art von Verunstaltung.“
Wenn du so viel verstehst, dann bist du eine gute Frau, sprach Mokusen und ging.
Seitdem war die Frau manchmal sparsam, manchmal großzügig.
(Mokusen Hiki)


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