Carine Naramudi® ZEN Meister + SchülerWas unterscheidet den Schüler vom Lehrer?Der Schüler hat die letzte Stufe noch nicht erreicht. Der Lehrer hat sie vergessen. Meister und Schüler sind zwei Freunde mit dem gleichen Potenzial. Einer von ihnen schläft noch. Will dein Meister dir etwas geben, laufe davon. Dein wahrer Meister nimmt dir alles ab, er führt dich auf dem kürzesten Weg aus dem Verstand ins Jetzt, manchmal durch das Kreieren absurder Situationen. Lehren ist viel schwieriger als Lernen, da der Schüler unter Umständen gar nicht wahrnimmt, dass er nur unter ganz bestimmten Bedingungen erlernen kann, die physischen und mentalen Barrieren zu überwinden. Der weltliche Lehrer bringt seinen Schülern das Lesen bei. Der spirituelle Lehrer zeigt seinen Schülern den offenen Himmel. Der Meister wurde gebeten, einen neuen Schüler aufzunehmen. "Du bist ein Schüler, weil du deine Augen geschlossen hast. Öffne sie und du wirst erkennen, dass du weder von mir noch von jemand anderem etwas lernen kannst." Der Schüler: "Aber wozu gibt es dann Meister?" Meister: "Um zu erkennen, dass du den Meister nicht brauchst." Zu einem Meister kamen drei Schüler und stellten ihm jeweils die Frage, ob es Gott gäbe. Dem ersten antwortete der Meister, dass es Gott gibt, dem zweiten, dass es Gott nicht gibt und bei dem dritten schloss er die Augen. Ein vierter Schüler fragte den Meister, wie er denn auf ein und dieselbe Frage drei verschiedene Antworten hat geben können. Darauf der Meister: "Es waren doch auch drei verschiedene Schüler." Dem Meister geht es nicht um die Frage, sondern um den Fragesteller. Er gibt dem Fragenden genau die Antwort, die ihm hier und jetzt weiter hilft. Das ist Kommunion (Interaktion von Herz zu Herz), keine Kommunikation (Interaktion von Verstand zu Verstand). Schüler: "Was ist Zen?" Meister: "Es ist genau vor dir." Schüler: "Warum kann ich es nicht sehen?" Meister: "Du hast ein Ego" Schüler: "Wenn ich kein Ego mehr habe, kann ich dann Zen verwirklichen?" Meister: "Wenn kein Ego mehr da ist, wer will dann Zen verwirklichen?" Zen ist das Loslassen von allem. Zen ist eine Lebenshaltung. Zen ist Ruhe & Gelassenheit. Zen ist Frieden. Die wichtigste Lektion im Zen: Es gibt keine Lehrer. Zen kann nicht gelehrt werden. Wir können es nur durch eigene Erfahrung erfahren. Was kann ich also für dich tun? NICHTS...:-) Ich kann dich begleiten, bis zu einem gewissen Punkt kann ich dich anleiten, doch danach, musst du deinen eigenen Weg gehen. In diesem Prozess kann ich dein Spiegel sein, dich beim Loslassen von allem beobachten. Ich kann dir Meditationstechniken beibringen, doch meditieren musst du selbst. Ich kann dir Achtsamkeit beibringen, doch achtsam sein, musst du selbst. Ich kann dir Bewusstheit näher bringen, doch bewusst sein, musst du selbst. Achtsamkeit soll das Leiden lindern und die persönliche Weiterentwicklung fördern. Achtsamkeit ist Gewahrsein im jetzigen Augenblick. What is the name of the best dharma teacher? M.T. Ness Wozu ist ZEN gut? Es ist gut für dich und für dein Leben, weil es dich von falschen Ansichten befreit, die dir Leid bringen. ZEN ist das Fahrzeug zur Quelle, trinken musst du selbst. Wenn du einen Schritt zurück gehst, machst du einen Schritt vorwärts. Das dritte Auge sitzt nicht auf der Stirn, sondern in der Mitte des Kopfes, wenn du mental einen Schritt zurück machst. Du bist vorne, wenn du durch deine Augen blickst und du bist in der Mitte, wenn du durch das dritte Auge siehst. Es ist die universelle Sichtweise. Wenn du diese übernimmst, ist es so, als ob ein Glas Wasser ins Meer gegossen wird. Das Glas Wasser hört nicht auf, Wasser zu sein. Es geht nahtlos vom Kleinen ins Große über. Anfangs fühlt es sich an, wie leichter Kopfschmerz, weil es ungewohnt ist. Bei bewusster Ein- und Ausatmung fällt es dir am leichtesten in den Atempausen durch das dritte Auge zu sehen. Stell' dir vor, dein Atem sei eine Schaukel und beobachte den Moment, an dem der Atem die Richtung wechselt. Dann bist du gedankenfrei und es ist so ähnlich, als könntest du bei Wellenfreiheit bis auf den Meeresgrund sehen. Es fühlt sich klar und schön an. Je öfter du diesen Zustand genießen kannst, desto länger wird er andauern. Er ist erholsam und entspannend wie ein langer Urlaub. Meditation einfach als nichts tun abzuschreiben ist nicht ganz korrekt. Nichts tun kann passives Desinteresse sein. Ein sinnfreies Vorsichhindümpeln. Meditation bedeutet nicht, sich unter einen Baum zu setzen und eine schöne Zeit zu haben. Meditation ist Wachsamkeit und Achtsamkeit in höchster Form. In Meditation erfährst du deine zeitlose Lebendigkeit. Es geht um tiefe Veränderungen deines Seins. Meditative Menschen können sich nachweisbar besser konzentrieren, weil die bipolare Rivalität gedämpft wird. Es geht nicht mehr ums Entweder-Oder, sondern es besteht ein Sowohl-Alsauch, das mit der Erkenntnis einhergeht, das beides letztendlich nicht wirklich von Bedeutung ist. Diese Wahlfreiheit ermöglicht erst die richtige Wahl. Wenn wir glauben, uns entscheiden zu müssen, wählen wir das eine auch immer zusammen mit dem Gegenteil, weil wir in einem dualen System leben. Meditation hilft bei Aufregung, Stress, Schmerzen, chronischen Schlafstörungen, verbessert das Wohlergehen und verhindert Depressionen. Allergien werden gebessert, ebenso Neurodermitis und Angstzustände. Ein zu hoher Blutdruck senkt sich in Meditation. Transzendentale Meditation hilft Kindern, die an ADHS leiden. Ich könnte seitenlang begründen, warum es Sinn macht zu meditieren. Der Körper gelangt in Meditation in einen tiefen Entspannungszustand, der Harmonie und Zufriedenheit auslöst. Alle Zellen sind "glücklich" und leisten hervorragende Arbeit. Der Verstand hat Pause und macht Platz für kreative Einfälle. Gefühle werden durchweg als positiv erfahren. Meditation ist kein positves Denken, sondern Selbsterfahrung. Schüler: "Habe ich Buddha-Wesen?" Meister: "Nein" Schüler: "Haben Tiere Buddha-Wesen?" Meister: "Ja" Schüler: "Warum habe ich kein Buddha-Wesen?" Meister: "Weil du fragen musst." Das Ego ist so etwas wie eine Zwiebel. Alle Schalen (Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte, Leiden, Vorstellungen, Identifikationen) werden entfernt und nichts bleibt übrig. Dieses Nichts ist Alles. Es ist das wahre, unvergängliche Selbst, das reine Wesen, die Essenz von allem. Um das Ego zu erkennen, brauchen wir einen Spiegel, durch den wir hindurchgehen müssen, da der spirituelle Weg führt über das Ego hinaus führt. So verlieren wir etwas, dass wir in Wahrheit niemals hatten. Das Ego steht der Selbsterkenntnis im Weg. Er ist wie ein Ziegelstein. Gleichgültig wie sehr wir ihn putzen, es wird niemals zum Spiegel. Das Ego ist ständig beschäftigt. Es ruht nie aus. Unermüdlich erfindet es Gründe, warum du etwas tun oder lassen sollst. Das Ego treibt dich an und bringt dir ein Problem nach dem anderen. Du kannst einfach nicht aufhören. Irgendwann erschöpft dein Körper, dein Geist und deine Seele. Du fühlst dich ausgebrannt und leer. Jede Leere ist eine Pause vom Ego. In dieser Stille hast du die Chance einen Blick auf dein wahres Selbst werfen. Meditation erweitert die Stille. Du hörst das Plappern des Ego's nicht mehr, du gehorchst nicht länger seinen Befehlen, du lässt dir nichts mehr einreden. Alles, was nicht wirklich zu dir gehört, fällt von dir ab. Du vertraust dir selbst und machst deine eigenen Erfahrungen. Dein Wissen ist kein totes Buchwissen oder von anderen übernommen, sondern wie lebendiges Wasser aus der Urquelle. Der Meister und seine Schüler tranken Tee. Plötzlich wirft der Meister einem Schüler einen Fächer vor die Füße: "Was ist das?". Der Schüler geht ans Fenster und fächelt sich Luft zu. Der Meister übergibt den Fächer einem anderen Schüler. Dieser schließt ihn und kratzt sich damit. Im Anschluss breitet er ihn wieder aus, stellt ein Stück Kuchen darauf und bietet ihn seinem Meister an. Der nimmt lächelnd an. Es kann geschehen von einer Sekunde auf die andere. Vor der Illumination ist nach der Illumination. Das Ziel ist der Weg. Was du dazu brauchst? Nichts. Alles liegt in diesem Nichts. Kein Nichts, keine Erleuchtung. Das Nichts ist der Schlüssel. Lass das Ego los und dich umfasst eine unglaubliche Heiterkeit und Erleichterung. Die Sklaverei hat keine Macht mehr über dich. Du bist synchron. Der Zustand, in dem Wünsche wahr werden und Wunder geschehen. Vermeide Kriegsschauplätze. Egal, was geschieht, bewahre Ruhe. Bleibe in der Stille. Lass' dich nicht provozieren. Sei nicht außer dir selbst. Fahre nicht aus der Haut. Aufgeregt besucht ein Schüler den Meister. "Ich habe so viele Fragen, die du mir unbedingt beantworten musst!" Der Meister antwortet: "Das werde ich tun. Doch zuerst bleibe 1 Jahr lang schweigend neben mir sitzen. Danach werde ich dir jede deiner Fragen beantworten." Ein anderer Schüler kann sein lautes Lachen nicht länger unterdrücken. "Warum lachst du mich aus?", fragt der erste Schüler. "Das tue ich nicht", antwortet der andere, "ich erinnere mich nur daran, dass ich nach einem Jahr alle meine Fragen vergessen hatte." Zen-Meditation ist nicht beschränkt auf eine Haltung im Lotussitz. Zen-Meditation geschieht ebenso beim Gehen, Schlafen und Arbeiten, weil es eine geistige Einstellung ist. Du nimmst die Gegenwart wahr und gibst die störende Versenkung in die eigene Gedankenwelt auf. Der Verstand ist ein nützliches Werkzeug. Doch wenn er sich vom Diener zum Diktator erhebt, fängt es an, irgendwie falsch zu laufen. Der Verstand verselbstständigt sich und spult sein Programm wie eine Maschine ab. Er gerät außer Kontrolle und richtet Schaden an. Zen-Meditation ist Bewusstsein, das unbegrenzt den Verstand übersteigt. Die Quelle des Bewusstseins ist für jeden Menschen zu jeder Zeit an jedem Ort erreichbar. Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen (Gilbert Keith Chesterton). Hier ist es! Denk' darüber nach und du verfehlst es. Lasse das, was zu tun ist, aus dir selbst heraus geschehen. Sei eins mit der Energie, die alles bewegt und entspanne dich. Ich biete Ihnen an: 60 Minuten Meditation, je nach Bedarf, abgestimmt auf Ihre individuellen Vorkenntnisse, in der Sie Entspannung, Erholung und Heiterkeit erfahren. Kurzfristige Terminvereinbarung: 0160 - 8423668 |